Die Besuche der Kinder oder Jugendlichen finden regelmäßig (monatlich oder vierzehntägig) statt und erstrecken sich über mindestens ein Schuljahr. Acht bis zwölf Kinder besuchen eine gleichgroße Gruppe von Pflegeheimbewohnern. Jedem Kind wird ein „Bewohner-Partner” bzw. eine „Bewohner-Partnerin” fest zugeordnet. Dadurch entstehen oftmals persönliche Beziehungen, die auch zu längerfristigen und tieferen Freundschaften zwischen Jung und Alt führen.
Neben der Vorbereitung der Kinder durch das Generationsbrücke-Team und der Regelmäßigkeit ihrer Besuche ist die dritte wichtige Säule das Miteinander. Es gibt ein gleichbleibendes Begrüßungs- und Abschiedsritual, das Bewohnern wie Besuchern Sicherheit und Kontinuität vermittelt. Dazwischen gibt es wechselnde gemeinschaftliche Aktivitäten: Singen, Tanzen, Malen, Basteln, Spiele. Dies bereitet Jung und Alt nicht nur viel Freude, sondern fordert die Pflegeheimbewohner geistig und körperlich heraus, während es die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen fördert.